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29.10.2021, 07:55

Umstellung der Energiesteuer statt Kraftstoffpreiserhöhung

Umstellung der Energiesteuer statt Kraftstoffpreiserhöhung

BERLIN, BRÜSSEL. – Die eFuel Alliance unterstützt die Europäische Kommission in ihrem Vorhaben, die Energiesteuerrichtlinie (ETD) zu modernisieren und an die Notwendigkeiten des Klimaschutz anzupassen. Ralf Diemer, Geschäftsführer der eFuel Alliance, appelliert: „Der positive Beitrag, den verschiedene Energieträger zur CO2-Reduktion in zahlreichen Sektoren leisten können, muss unbedingt berücksichtigt werden.“ Es sei klimapolitisch unglaubwürdig, wenn konventionelle Kraftstoffe weiterhin in gleicher Weise besteuert werden wie alternative nachhaltige Kraftstoffe. „Außerdem braucht es endlich ein Signal an Kraftstofflieferanten und -kunden, dass es sich lohnt, klimafreundliche Kraftstoffe zu liefern und zu kaufen,“ so Diemer.

E-Fuels – also synthetische flüssige Kraft- und Brennstoffe aus erneuerbaren Energien – können maßgeblich dazu beitragen, dass die Benzinpreise in Zukunft stabil bleiben. Eine Umstellung der Energiesteuer wird für einen sozial gerechten Übergang zu erneuerbaren und kohlenstoffarmen Kraftstoffen im Einklang mit den europäischen Klimaschutzzielen sorgen.

„Statt einer mengenbasierten Besteuerung muss eine Steuer auf Basis des CO2-Fußabdrucks von Energieprodukten nach der europäischen Erneuerbaren-Energien-Richtlinie* eingeführt werden, die den tatsächlichen Emissionsminderungsbeitrag von erneuerbaren und kohlenstoffarmen Kraftstoffen widerspiegelt“, sagt Ralf Diemer:

Die Unterstützung der EU-Kommission für den „Green Deal“ wird sich daran ablesen lassen, ob eine Umstellung der Energiesteuer diesmal gelingt. Der Vorschlag der eFuel Alliance garantiert gleichbleibende Steuereinkünfte für die EU-Mitgliedsstaaten und sichert stabile Kraftstoffpreise auch an der Tankstelle.

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