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18.02.2020, 12:26

Industrie verbrauchte weniger Energie

Industrie verbrauchte weniger Energie

WIESBADEN – Im Jahr 2018 hat die Industrie in Deutschland 2,3 Prozent weniger als 2017. Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurde dabei der Großteil energetisch eingesetzt, etwa für die Strom- und Wärmeerzeugung (86 Prozent). Die übrigen 14 Prozent der von der Industrie verwendeten Energieträger dienten beispielsweise dazu, chemische Produkte wie Kraftstoffe, Düngemittel oder Kunststoffe herzustellen. Wie in den vergangenen Jahren waren die wichtigsten Energieträger in der Industrie Erdgas (30 Prozent), Strom (22 Prozent), Mineralöle und Mineralölprodukte (16 Prozent) sowie Kohle (15 Prozent).

Größter Energieverbraucher war im Jahr 2018 die Chemische Industrie mit einem Anteil von 29 Prozent, gefolgt von der Metallerzeugung und -bearbeitung mit 22 Prozent sowie der Kokerei und Mineralölverarbeitung mit 11 Prozent. Allerdings wurde in der Chemischen Industrie mehr als ein Drittel der Energieträger (37 Prozent) als Ausgangsstoffe für chemische Produkte und damit nicht energetisch eingesetzt. Ausschließlich auf die energetische Verwendung bezogen hatte die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 24 Prozent den höchsten Anteil, gefolgt von der Chemischen Industrie mit 21 Prozent sowie der Kokerei und Mineralölverarbeitung mit 11 Prozent.

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