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29.10.2017, 22:57

Brennstoffzellen-Heizung: Marktentwicklung nach Plan

BERLIN. - Seit einem Jahr fördert die KfW den Einbau von hochmodernen Brennstoffzellen-Heizungen. Mit Erfolg: Die Fördermittel werden entsprechend den Erwartungen abgerufen. Im Jahr 2017 werden 1.500 Brennstoffzellen eingebaut. „Die zur Verfügung stehenden Mittel werden abgerufen, die Brennstoffzelle kommt im Markt an. Das Förderprogramm wirkt“, kommentiert Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft Erdgas.

Das KfW-Programm 433 „Zuschuss Brennstoffzelle“ fördert den Einbau der effizienten Technologie abhängig von der Gerätegröße mit 7.000 bis 28.000 Euro. „Die Rückmeldungen der Kunden sind positiv: Die Brennstoffzelle ist die effizienteste verfügbare Heiztechnologie und bringt die geringsten Energiekosten für Hausbesitzer. Das kommt an. Und dank der Förderung sind auch die Anschaffungskonditionen attraktiv“, so Kehler. Die Brennstoffzelle nutzt Erdgas und erzeugt mit höchsten Wirkungsgraden Strom und Wärme.

Die Gerätehersteller rechnen in den kommenden Jahren mit einem exponentiellen Marktwachstum. Ab dem Jahr 2023 sollen jährlich rund 75.000 Brennstoffzellen-Heizungen verbaut werden. Das entspräche einem Marktanteil von rund zehn Prozent. Kehler: „Der Anfang ist gemacht, wir sind mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden.“

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