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16.08.2012, 16:41

Das Mineralöltankfahrzeug heute und in Zukunft

In den vergangenen zehn Jahren sind im Beförderungs­Übereinkommen ADR einige Änderungen mit teils erheblichen Auswirkungen auf den Bau von Mineralöltankfahrzeugen erfolgt.

Die adäquate Äquivalenzformel (verschärfte Dritte-Wurzel-Formel)

Durch den Ersatz der bisherigen Berechnungsformel werden die Anforderungen an den aus Gewichtsgründen seit jeher für den Transport dünnflüssiger Mineralöle eingesetzten Tankwerkstoff Aluminium deutlich erhöht. Seit dem 1. Januar 2003 wird der althergebrachte Tankwerkstoff AlMg4,5Mn praktisch nicht mehr verwendet. Die Beibehaltung dieses bewährten Werkstoffs hätte aufgrund der verschärften Vorgaben zur Berechnung der Mindestwandstärken zu einer Erhöhung der Wandstärke von 5,12 auf 6,5 Millimeter bei wanddickenreduzierten Tankbehältern geführt. Das damit verbundene Mehrgewicht von über 400 kg bei einem Tanksattelanhänger üblicher Größe, hätte einen wirtschaftlichen Einsatz eines solchen Fahrzeugs unmöglich gemacht. Ersetzt wurde der bisherige Tankwerkstoff durch hochfeste Aluminium­Knetlegierungungen (Handelsnamen z. B.: Alustar, Xtral, Elongal), deren Werkstoffkennwerte die Beibehaltung der bisherigen Mindestwandstärken erlauben (rechnerisch sogar eine Reduzierung zuließen)....>


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