Unternehmensnachfolge: Das sollten Sie beachten

Der deutsche Mittelstand kämpft mit massiven Nachfolgeproblemen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Unternehmerbörse durchgeführt hat. Mit 58 Prozent hat sich mehr als die Hälfte der befragten Unternehmer noch nicht abschließend oder noch gar nicht mit dem The ma Nachfolge befasst. Dabei stehen bis 2014 bei mehr als 100.000 Unternehmen derartige Entscheidungen ins Haus – und bestimmen über die weitere Existenz der Firmen. Experte Claus-Peter Barfeld sagt, woran Betroffene in der Branche denken sollten.

Das Nachfolgeproblem macht auch vor der Mineralölbranche nicht halt, sagt Claus-Peter Barfeld, Geschäftsführer der Barfeld & Partner GmbH. Sein Unternehmen berät seit 30 Jahren die Branche und hat bereits 150 Transaktionen begleitet. Bei der Unternehmensnachfolge handele es sich um ein wichtiges Thema, welches man „nicht erst nach dem ersten oder zweiten Herzinfarkt angehen sollte“, sagte Barfeld auf der UNITI-Wintertagung in München. Es empfiehlt sich, rechtzeitig alle Optionen abzuwägen, schließlich geht es um nicht weniger als den Fortbestand der Firma.

Grundsätzlich sind zwei Lösungen möglich: Entweder stammt der Nachfolger aus dem internen Kreis oder es wird ein Externer hinzugeholt. Ganz so simpel, wie es zunächst klingen mag, ist die Sache jedoch nicht. Denn sowohl bei intern und extern gibt es eine Palette an Möglichkeiten.

Die am nächsten liegende Einbindung der eigenen Familie scheidet laut Barfeld in der Praxis nicht selten aus, wenn die Interessen in eine andere Richtung gehen....


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