Ohne Tank geht es nicht

Was die Händler im Norden der Republik bewegt, zeigte der Verbandstag des gdbm Region Nord. Ein wichtiger Schwerpunkt: Zur Modernisierung der Ölheizung gehört nicht nur der Kessel sondern ebenso der Tank.

Der Verbandstag des Nordverbandes stand in diesem Jahr unter dem Motto „Ohne Tank keine Zukunft“. Und das nicht ohne Grund. Die Sicherung des Heizölkundenbestandes ist die zentrale Herausforderung der Branche. Kunden, die heute nicht nur in die Modernisierung ihres Heizkessels investieren, sondern auch in ihre Tankanlage, werden in den kommenden Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Heizöl bleiben.

Während der Tank bisher bei den meisten Ölheizungsbetreibern eher unauffällig in der Kellerecke oder unter der Erde geschlummert hat dürfte das mit der neu en VAUwS (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) bald ein Ende haben.

Petra Witzmann, die als freie Sachverständige (Firma FSU) bereits etliche Tanks geprüft und dabei auch so manches Problem entdeckt hat, sah auf der Nordverbandstagung durchaus Handlungsbedarf bei vielen Kundenanlagen.

Spätestens dann, wenn nach der neuen VAUwS alle bestehenden Tanks mit einem Volumen zwischen 1.000 und 10.000 Litern überprüft werden, müssten viele Betreiber Nachbesserungen vornehmen. Schwerpunkte dürfte dabei die Auffangwanne sein, oder die Nachrüstung eines Antiheberventils. Von Mängeln berichtete die Fachfrau auch im Bereich Entlüftungsleitung oder bei den Grenzwertgebern.


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