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28.08.2017, 23:08

Importpreise leicht gestiegen

WIESBADEN. - Die Einfuhrpreise waren im Juli 2017 um 1,9 Prozent höher als im Juli 2016. Im Juni 2017 hatte die Jahresveränderungsrate +2,5 Prozent betragen, im Mai 2017 +4,1 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Importpreise im Juli 2017 gegenüber Juni 2017 um 0,4 Prozent.

Der Anstieg der Importpreise gegenüber dem Vorjahr ist vor allem durch die Entwicklung der Einfuhrpreise für Vorleistungsgüter beeinflusst. Importierte Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden), die einen Anteil am Gesamtindex von 35 Prozent haben, waren im Juli 2017 um 3,7 Prozent teurer als im Juli 2016. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 0,6 Prozent.

Energieimporte teuer als im Vorjahr

Energieeinfuhren mit einem Anteil von 13 Prozent am Gesamtindex waren im Juli 2017 um 7,7 Prozent teurer als im Juli 2016. Im Vorjahresvergleich verteuerten sich vor allem Steinkohle (+46,3 %), Mineralölerzeugnisse (+9,6 %), Rohöl (+4,2 %) und Erdgas (+3,7 %). Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im Juli 2017 um 1,4 Prozent höher als im Juli 2016 (–0,5 % gegenüber dem Vormonat). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex um 1,7 Prozent über dem Stand des Vorjahres (–0,5 % gegenüber Juni 2017).

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