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13.07.2012, 10:26

Kohlendioxid vs. Sonne. - Was bestimmt das Klima?

Fritz Vahrenholt war Umweltsenator in Hamburg. Einer, der jetzt die Erneuerbaren voranbringt. Einer, der eigentlich in den „Energiewendejetzt“ Chor einstimmen müsste. Doch weit gefehlt: „Wir haben Zeit, und sollten sie uns auch nehmen“, sagt er beim Verbändetreffen in Warnemünde und auf der UNITI-Tagung in Dresden. Mit seinem Buch „Die kalte Sonne“ beschreibt Vahrenholt die Klimakatastrophe als modernes Märchen.

„Es ist offenbar gelungen, einem Molekül etwas anzudichten.“ Fritz Vahrenholt meint Kohlendioxid. Jenen Stoff, den der wissenschaftliche Mainstream als Ursache für die Klimaveränderung verantwortlich macht. 15 Jahre lang habe er diese These mitgetragen.

„Nun bin ich vom Saulus zum Paulus geworden“, sagt Vahrenholt. Ausgerechnet sein Job für die Erneuerbaren habe ihm die Erkenntnis gebracht.

Mehrere windschwache Jahre zwangen den RWE-Innogy-Chef zum Blick auf Statistiken – und zwar solche langfristiger Natur. „Wir sehen ganz klar eine zyklische Entwicklung bei Wind und Sonne“, resümiert Vahrenholt. Den exakten Blick in Diagramme und historische Entwicklungen hat der Umweltexperte zu seinem Buch „Die kalte Sonne“ veranschaulicht. Dessen zentrale Botschaft: Die Sonnenaktivität bestimmt das Klima wesentlich – und stellt die CO2-Debatte in den Schatten. ...>


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