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Top-Themen aus dem Heft
Mannschaftsspiel
Ist der Gasmarkt ein neues Standbein für den Energiehändler? Liegt die Zukunft flüssiger Brennstoffe im Bio? Was bringt die neue Norm für Holzpellets? Sind Mikro-KWK und ölbetriebene Wärmepumpe erfolgversprechende Techniken? Und wie vermeidet der Unternehmer Forderungsausfälle? Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten die rund 250 Teilnehmer auf der gemeinsamen Verbändetagung von BBMV, gdbm Nord und VEH in Würzburg.
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„Bio“ – Wohin geht die Reise?
„Die Zukunft der flüssigen Brennstoffe liegt im Bio!“ So der Titel einer Podiumsdiskussion auf dem Verbändekongress von BBMV, gdbm Region West und VEH am 9. Juli in Würzburg. Doch zwischen gemeinsamem Wollen und der praktischen Umsetzung liegt noch ein ganzes Stück Arbeit. Das zeigten die Meinungen der Diskussionsteilnehmer.
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Korrelation zwischen Labortests und Praxis bei der Untersuchung von Metallbearbeitungsölen
Im Rahmen einer Produktentwicklung werden unterschiedlich additivierte nicht-wassermischbare Kühlschmierstoffe labortechnisch und praktisch (bei Verschleiß-Messungen) untersucht. Von den Laboruntersuchungen war nicht nur eine Abschätzung der Schmierstoff-Eigenschaften (unter bestimmten Bedingungen) erwartet worden, sondern auch eine gewisse Korrelation zur Praxis.
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Themen 01/2010 > Risiken im Untergrund Konfliktpotenzial zwischen G... [1/2] Nächste Seite
Risiken im Untergrund Konfliktpotenzial zwischen Grundwasserschutz und Erdwärme - von Wolfgang Wegener - Seite 01

Man kann nicht alles haben, die Straße und den Graben!“ An diesen weisen Spruch kann der Betrachter angesichts der sich häufenden Schadensfälle im Zusammenhang mit Erdwärmebohrungen denken. Ob es die Zerstörung der Innenstand in Staufen, der Bauschaden in der Realschule in Schorndorf, das Verschwinden eines Baggers im Untergrund in Kamen oder der sprudelnde Geysir vor dem Finanzministerium in Wiesbaden ist – immer hat der Bauherr nach Erdwärme gesucht und einen nicht unerheblichen Schaden produziert.


Grafik: Initiative Pro Schornstein e.V.
Die Risiken, die im Untergrund versteckt sind, sind vielfältig und auch von Experten im Vorfeld nur bedingt vorhersehbar.

Staufen

In der Stadt Staufen wurde eine Anhydrit-Schicht angebohrt. Das eindringende Wasser sorgt nun dafür, dass diese Schicht aufquillt und sich der gesamte Stadtkern ständig auch noch nach fast 20 Monaten hebt. Knapp 200 Gebäude sind mehr oder weniger beschädigt, die Schadenshöhe geht in die Millionen.

Schorndorf

In Schorndorf wurde den tragenden Erdschichten unter dem Realschulgebäude das Wasser entzogen. Durch die Erdwärmebohrung floss das Grundwasser in tiefere Erdschichten ab, die oberflächennahen trockneten so aus und zogen sich zusammen. Es entstand ein erheblicher Sachschaden am Realschulgebäude. Das Landsratsamt forderte den Bauherren auf, für den Schaden aufzukommen.

Kamen

In Kamen verschwand ein Bagger im Bohrloch. Wahrscheinlich hatte man einen unterirdischen Hohlraum angebohrt, der zusammenstürzte und den Bagger und das Baugerüst in die Tiefe riss.


Wiesbaden

Bei Probebohrungen in der Innenstadt von Wiesbaden wollte man nach Erdwärme suchen und erzeugte unfreiwillig einen Geysir. Obwohl das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wenige Wochen vorher in einem Rundschreiben an die Landkreise und Städte auf die Gefahren von Erdwärmebohrungen aufmerksam gemacht hatte und obwohl die Bohrstelle im geologischen Kartenmaterial als sehr kritisch eingestuft wird, hatten es die ausführende Firma und der staatliche Auftraggeber gewagt, die Bohrung niederzubringen – mit erschreckendem Resultat, wie jedermann in der Presse – hier wurde die Aktion als „Dollbohrerei“ bezeichnet - nachlesen konnte.

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