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Top-Themen aus dem Heft
Mannschaftsspiel
Ist der Gasmarkt ein neues Standbein für den Energiehändler? Liegt die Zukunft flüssiger Brennstoffe im Bio? Was bringt die neue Norm für Holzpellets? Sind Mikro-KWK und ölbetriebene Wärmepumpe erfolgversprechende Techniken? Und wie vermeidet der Unternehmer Forderungsausfälle? Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten die rund 250 Teilnehmer auf der gemeinsamen Verbändetagung von BBMV, gdbm Nord und VEH in Würzburg.
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„Bio“ – Wohin geht die Reise?
„Die Zukunft der flüssigen Brennstoffe liegt im Bio!“ So der Titel einer Podiumsdiskussion auf dem Verbändekongress von BBMV, gdbm Region West und VEH am 9. Juli in Würzburg. Doch zwischen gemeinsamem Wollen und der praktischen Umsetzung liegt noch ein ganzes Stück Arbeit. Das zeigten die Meinungen der Diskussionsteilnehmer.
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Korrelation zwischen Labortests und Praxis bei der Untersuchung von Metallbearbeitungsölen
Im Rahmen einer Produktentwicklung werden unterschiedlich additivierte nicht-wassermischbare Kühlschmierstoffe labortechnisch und praktisch (bei Verschleiß-Messungen) untersucht. Von den Laboruntersuchungen war nicht nur eine Abschätzung der Schmierstoff-Eigenschaften (unter bestimmten Bedingungen) erwartet worden, sondern auch eine gewisse Korrelation zur Praxis.
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Themen 01/2010 > Neue Chancen für den Mineralöl-Mittelstand [1/3] Nächste Seite
Neue Chancen für den Mineralöl-Mittelstand - Seite 01

Infolge der zunehmenden Liberalisierung des Gasmarktes können auch mittelständische Versorgungsunternehmen neue Geschäftsfelder erschließen und damit ihre Marktposition stärken. Werden Brennstoff- und Mineralölhändler ihre Produktpalette ausbauen? Einiges spricht dafür. Vor diesem Hintergrund sprach BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau mit Jörg Bauth, dem Vorstandsvorsitzenden und Christian Hövelhaus, Vorstand Marketing/Vertrieb der Potsdamer natGAS AG, über Entwicklung und Zukunft des Gasgeschäftes in Deutschland.


Jörg Bauth - Foto: natGAS AG
Herr Bauth, im Jahr 2000 wurde die natGAS AG gegründet, Sie selbst sind schon seit 2001 in verantwortlicher Position dabei. War es eine gute Entscheidung, vor neun Jahren in den Gasmarkt einzusteigen?

Jörg Bauth: Es war eine gute und eine richtige Entscheidung. Dies zeigt sich insbesondere daran, dass natGAS seit 2000 systematisch gewachsen ist und sich fest in der deutschen Gaswirtschaft etabliert hat. Aber einfach war das nicht. Gegründet wurde das Unternehmen von innovativ denkenden, unabhängigen Mineralölhändlern. Im Vordergrund stand die Überlegung, Gas in den liberalisierten Energiemärkten für die Mineralölpartner zu beschaffen, damit Haushaltskunden, die von Öl auf Gas umgestellt haben, auch weiterhin beliefert werden konnten. Wenig später haben wir dann industrielle Kunden direkt angesprochen. Allerdings gab es in den Anfangsjahren der Marktöffnung einige Hürden zu nehmen – insbesondere bei der Gasbeschaffung und dem Transport. Wir haben diese Herausforderungen angenommen und sind mit ihnen gewachsen. Wie kaum ein anderes Unternehmen konnten wir von Anfang an Know-how im liberalisierten Gasmarkt aufbauen. Zu dem ersten Kunden im Jahr 2001 sind mittlerweile mehrere hundert weitere in den Segmenten Industrie, und später auch Stadtwerke hinzugekommen. Die Entwicklung belegt eindrucksvoll das große Interesse an neuen leistungsfähigen und kundenorientierten Gasversorgungsunternehmen jenseits des ehemaligen Oligopols.


Nun haben sich die Marktverhältnisse schon deutlich verändert. Dennoch hat die Monopolkommission erst kürzlich in einem Sondergutachten festgestellt, dass es noch immer erhebliche Wettbewerbsdefizite auf den deutschen Energiemärkten gibt. Wie beurteilen Sie die Lage?

Jörg Bauth: Der Wettbewerb hat sich über die Jahre kontinuierlich verbessert, jedoch nicht einheitlich. Während er im Handel mit Großkunden deutlich vorangeschritten ist, besteht im Haushaltskundenbereich noch Nachholbedarf. Gas liegt hier deutlich hinter Strom zurück. Eine Entwicklung, die nicht an fehlenden Alternativen liegt. Vielmehr müssen die Endkunden noch selbstbewusster und aktiver die Möglichkeiten nutzen, die der Markt mittlerweile bietet. Insofern besteht hier ein großes Potenzial für pfiffige Anbieter.

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