BERLIN. - Der gemeinsame Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat konnte am Mittwochabend keine Einigung zur energetischen Gebäudesanierung erzielen. Auf der nächsten Sitzung am 27. Juni solle nun eine Entscheidung fallen. Bis dahin werde an der Vorlage in informellen Arbeitsgruppen weitergearbeitet, wurde gestern bekannt.
Bisher gingen Medien von einem Kompromiss zwischen Bund und Ländern aus. Dabei wurde das Gesamtvolumen von den geplanten 1,5 Milliarden Euro auf eine Milliarde Euro herabgesenkt. Der Bund würde davon 430 Millionen Euro übernehmen, Länder und Kommunen den Rest. Diese Verabredung stehe, so Koalitionskreise. Die Opposition wolle aber offenbar aus taktischen Gründen noch nicht zustimmen.

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