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16.05.2012, 12:58

Spritpreisdiskussion schadet dem Mineralölhandel

Die medienwirksam geführte Debatte um die Benzinpreise an deutschen Tankstellen färbt langsam, aber sicher auf das Heizölgeschäft ab. Das ergab eine Blitzumfrage von Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau unter deutschen Energiehändlern. Dabei kann die Branche nichts für die Preisschwankungen – weder an der Tanke, noch beim Heizöl.

Die Fahrt zur Tankstelle sorgt auch bei Heizölhändlern nicht immer für helle Begeisterung. Doch die haben, im Gegensatz zu Otto Normalfahrer, noch ein ganz anderes Päcklein zu tragen. Immer mehr Kunden stülpen die Spritpreis-Diskussion über die sich angeblich dumm und dämlich verdienenden Ölmultis auf die mittelständischen Heizölhändler über. Doch die können nichts für hohe Preise.

Kurz zum Hintergrund: Das meiste Geld verdienen integrierte Ölkonzerne, also die, die sich mit Förderung, Verarbeitung und Vertrieb befassen, im Upstream-Bereich. Doch ist hier, also bei der Förderung, auch das Risiko am größten. Man benötigt immer mehrere, meist millionenteure Bohrungen, um im wahrsten Sinne des Wortes ins Schwarze zu treffen. Nach Angaben des Energie Informationsdienstes (EID, Ausgabe 15/2012) lag der Gewinn hier im Schnitt der letzten Jahre bei 6,7 Cent je aufgewendetem US-Dollar. Zum Vergleich: Pharmakonzerne kommen auf gut 19,4 Cent. ...>


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