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14.02.2012, 09:38

Kartellamtschef Mundt fordert neues EEG

FRANKFURT. (Dow Jones) Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, fordert ein Ende des aktuellen Fördersystems für Ökostrom nach dem Erneuerbar-Energien-Gesetz (EEG). Mundt unterstützt damit den Vorstoß seines Parteikollegen Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), die garantierte Einspeisevergütung durch ein Quotenmodell zu ersetzen. „Der Markt der erneuerbaren Energien muss sich irgendwann den Marktgegebenheiten und dem Wettbewerb stellen“, sagte der Kartellamtspräsident in einem Interview mit Dow Jones Energy Daily.

Dabei gehe es nicht um die Abschaffung des EEG, versicherte Mundt. Aber: Der Markt für regenerative Energien sei planwirtschaftlich organisiert. „In der Summe führt das dazu, dass wir nicht den effizientesten Markt und die niedrigen Energiepreise haben, die wir haben könnten“, sagte er. Daher müsse sich die Politik mit neuen, marktwirtschaftlichen Mechanismen  auseinandersetzen. „Beim Quotenmodell legt der Staat die Ziele fest, überlässt es aber dem Markt, wie er diese Quote erreicht“, erläuterte Mundt.

 

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