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27.02.2017, 01:01

Klimaschonend heizen: Welches Bundesland liegt vorn?

Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen vorn

Grafik: Co2online

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BERLIN. - Mecklenburg-Vorpommern ist das klimafreundlichste Bundesland, wenn es ums Heizen geht. Jedes Jahr entstehen dort 5,5 Prozent weniger klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) pro Quadratmeter Wohnfläche als im Bundesdurchschnitt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Thüringen und Niedersachsen. Das zeigt ein Vergleich der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft Co2online mbH auf www.heizspiegel.de.

„Effizientes Heizen ist wichtig für den Klimaschutz – und um die Heizkosten langfristig zu senken“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von Co2online. Rund 80 Prozent des Energieverbrauchs privater Haushalte entfallen auf Heizung und Warmwasser. „Wer derzeit durch geringere Energiepreise und mildes Wetter Heizkosten spart, sollte das Geld in effiziente Heiztechnik oder kleine Energiesparhelfer investieren.“

Ein Grund für das gute Abschneiden der ostdeutschen Länder ist der im Schnitt bessere Sanierungsstand der Wohngebäude. Auch der eingesetzte Energieträger spielt eine Rolle. Der Vergleich berücksichtigt die drei häufigsten Energieträger in Deutschland: Erdgas, Heizöl und Fernwärme. Diese haben unterschiedliche Emissionsfaktoren – das heißt, beim gleichen Verbrauch von Heizenergie entsteht unterschiedlich viel CO2. Deshalb sind bei dem Vergleich die Bundesländer im Vorteil, in denen Erdgas und Fernwärme häufig genutzt wird. Umgekehrt ist Bayern zwar das Bundesland mit dem geringsten Heizenergieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche – fällt aber beim CO2-Vergleich auf den 8. Platz zurück, weil dort häufiger Heizöl genutzt wird.

Heizspiegel: Energieverbrauch und Heizkosten vergleichen

Wer die CO2-Emissionen beim Heizen senken will, sollte zunächst prüfen, wie sein Wohngebäude energetisch aufgestellt ist. Dafür können Verbraucher den Heizspiegel für Deutschland nutzen. Mit ihm sehen Mieter und Eigentümer auf einen Blick, ob in ihrem Haus mehr oder weniger Heizenergie verbraucht wird als in ähnlich großen Gebäuden. Noch genauere Ergebnisse bietet der HeizCheck auf www.heizspiegel.de/heizcheck. Er berücksichtigt auch den Energiepreis, das Baujahr des Hauses und die Lage der Wohnung im Gebäude. Verbraucher, die zu viel zahlen, erhalten Tipps, um ihre Kosten zu senken.

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