LEIPZIG. (Ceto) Keine wegweisenden Worte von US-Notenbankchef Bernanke (wir berichteten), keine konjunkturfördernden Maßnahmen seiner Bank-Behörde, keine wirklich aussagekräftigen Daten des Branchenverbandes American Petroleum Institute zu den Vorräten in den US-Tanks: das alles hört sich nicht nur bleiern an, es wirkt auch so. Weder die Rohölnotierungen (Nordseeöl weiter unter 104 US-Dollar je Barrel, US-Leichtöl WTI unter 89 Dollar) noch das Verhältnis des Euro zum Dollar (es krebst weiter knapp unter der 1,22-Dollar-Marke herum) sind so aus der Reserve zu locken. Da der politisch aktuell einzig wahre Krisenherd, die Straße von Hormus, derzeit keine Neuigkeiten birgt, sind an diesem 18. Juli kaum Überraschungen bei den Notierungen zu erwarten, die weiterhin auf einem von vielen Analysten als zu hoch erachtetem Niveau verharren. Heizöl-Kunden in Deutschland können deswegen mit stabilen Preisen rechnen.
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