LEIPZIG. (Ceto) Es sind keine guten Tage für Anleger, die den zahlreichen Versprechen auf ständig wachsende Ölpreise setzten. Derzeit tritt ein, was kluge Analysten schon lange mutmaßten: Am Markt setzt sich die Überzeugung durch, dass Rohöl an den freien Handelsplätzen grotesk überteuert ist. Allein die aktuelle Angebotsausweitung durch die OPEC lässt die Kurse weiter purzeln. Innerhalb von 24 Stunden verlor US-Leichtöl (WTI) gut 1 US-Dollar je Barrel und notiert knapp über 96 Dollar. Bei Nordseeöl (Brent) ist es gut 1,50 Dollar. Es ist für deutlich weniger als 112 Dolla0 zu haben. Gegenüber Montag verlor WTI gut 2 Dollar, Brent immerhin 1,50 Dollar. Die Verluste entstehen übrigens vor einer weiterhin robusten Konjunktur in China, guten US-Arbeitsmarktdaten und europäischen Hoffnungen auf eine Lösung der Wirtschafts- und Finanzkrise. Das hält zudem den Euro stabil, wenn auch auf niedrigem Niveau. Für Heizöl hierzulande könnte der Preis unter 89 Euro je 100 Liter (bei 3.000 Liter Gesamtmenge) rutschen.

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