LEIPZIG. (Ceto) Im Morgenhandel entwickelt sich US-Leichtöl (WTI) etwas stärker und klopft an die Grenze von 105 US-Dollar je Barrel, während die für den hiesigen Markt relevante Sorte Nordseeöl (Brent) weiter unter der 120-Dollar-Marke verharrt. Grund für die unterschiedliche Entwicklung: In den USA leuchtet die Konjunktur schon etwas mehr als rosarot am Himmel. Indiz für deren Erholung: Im Februar stieg der Ölverbrauch in den Staaten wieder an. Wesentliche Impulse in Europa fehlen. Der Tod des früheren libyschen Ölministers und OPEC-Vizes Shukri Ghanem, dessen Leiche gestern an seiner alten Wirkungsstätte in der Donau trieb, war da noch der größte Aufreger. Ein Hexensabbat passend zur heutigen Walpurgisnacht ist bei den Preisen folglich nicht zu erwarten. Doch solche Dinge haben keinerlei Einfluss auf unsere Preise. Da der Euro sich weiterhin tapfer bei 1,325 US-Dollar hält, können Verbraucher hierzulande mit leichten Abschlägen rechnen.
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