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13.07.2012, 12:01

Heizölgeschäft

Der Heizölabsatz fällt seit Jahren. 1996 waren es noch über 38 Millionen Tonnen. 2011 keine 18 Millionen Tonnen mehr. Und 2012 begann auch eher mau. Das hat nach den Gesetzen der Marktwirtschaft Konsequenzen. Leute, die sich darüber Gedanken machen, glauben, dass es in einigen Jahren in Deutschland nur noch 1.000 Heizölhändler geben wird. Wer ist dann dabei? Antwort: Der, der sich die Butter nicht vom Brot nehmen lässt. Und damit sind wir beim eigentlichen Thema dieser AZUBIS ONLY-Folge. Man könnte sie – anders, als wir es getan haben – unter den Titel eines bekannten Schlagers stellen: Kein Schwein ruft mich an.

Dass der Heizölabsatz seit Längerem nur verhalten läuft, hat mehrere und sehr unterschiedliche Gründe. Unter anderem den fast völligen Verlust des Teilmarktes Neubau, den Austausch veralteter Ölheizungen gegen „grüne“ Raumwärmesysteme (oder Gas), Verbrennungsverbote für Heizöl sowie dessen hoher, von vielen Verbrauchern nur noch mühsam aufbringbarer Heizölpreis. Dahinter wiederum stehen teils Fehlentscheidungen des Mineralöleinzelhandels selbst, über die man nur den Kopf schütteln kann. Etwa: Es gab nie ein und gibt nach wie vor kein konsequentes Marketing pro Ölheizung wie beim Gas. ...>


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